Prof. Dr. Esther Stoeckli
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Im Zuge der Reorganisation der Biologie an der Universität Zürich wurde das Zoologische Institut per Anfang 2010 in zwei neue Einheiten integriert. Unsere Arbeitsgruppe ist Teil des neu gegründeten |
Entwicklung des zentralen Nervensystems in Wirbeltieren
| Wir untersuchen die molekularen Mechanismen, die bei der Entstehung des Nervensystems für die Vernetzung der Nervenzellen mit ihren Zielzellen verantwortlich sind. Insbesondere interessiert uns die Frage, wie die Axone, die Fortsätze der Nervenzellen, den Weg zu ihren Zielzellen finden. Die Spezifität der neuronalen Vernetzung ist ausschlaggebend für die Funktion des Nervensystems. Falsche Verknüpfungen können nicht nur den Verlust einer bestimmten Funktion bedeuten, sondern darüber hinaus zu unerwünschten Nebenwirkungen führen. Ein Beispiel dafür sind chronische Schmerzen oder Phantomschmerzen, die durch die falsche Verknüpfung von Nervenfasern im Rückenmark entstehen |
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| können. Unter anderem arbeiten wir deshalb an der Charakterisierung von Wegweisermolekülen, die den sensorischen Fasern bei der Navigation zu ihren Zielgebieten im Rückenmark helfen. | ||||||||||||||||||||

